20 Jahre Wegwarte - ein Rückblick
20 Jahre Heilpraktikerschule Wegwarte
20 Jahre sind eine lange Zeit. Im Februar 2026 feiert unsere Heilpraktikerschule Wegwarte ihr 20-jähriges Bestehen. Wir nehmen dies zum Anlass, innezuhalten und auf das zu schauen, was in diesen zwei Jahrzehnten gewachsen ist.
Gegründet haben wir die Schule im Jahr 2006 mit dem Wunsch, Menschen fundiert und praxisnah auf ihren Weg im therapeutischen Arbeiten vorzubereiten. Von Beginn an verstanden wir die Schule nicht nur als Ort der Wissensvermittlung, sondern als Raum, in dem Entwicklung möglich ist.
Wir sahen uns als Begleiterinnen von Menschen, die ihr Wissen, ihre Haltung und ihre Verantwortung in die Welt tragen möchten. Diesen Wunsch spiegelt unser Name WEGWARTE wider.
Die wunderschöne blaue Blume steht am Wegesrand und ermutigt die Wander*innen, ihren Weg fortzusetzen. Dieses Bild prägt unsere Arbeit bis heute.
In den 20 Jahren hat sich vieles verändert: unser Ausbildungsangebot, die Lernformate, die Anforderungen an Prüfungen und nicht zuletzt die Menschen, die hier gelernt, gefragt, gezweifelt und ihren eigenen Stil entwickelt haben.
Wege, die weiterführen
In den vergangenen 20 Jahren haben mehrere hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Angebote unserer Schule genutzt. Manche kamen mit einer klaren beruflichen Zielvorstellung, andere eher mit einer leisen Ahnung, wohin es gehen könnte.
Begleitet haben wir sie unter anderem in:
- Vorbereitungskursen auf die Heilpraktikerprüfung
- Fachausbildungen
- themenspezifischen Fortbildungen, wie dem Sachkundenachweis Hygiene 1 und 2
Besonders berührend war und ist bis heute für uns, die Vielfalt dieser Wege zu beobachten: Menschen, die Praxen gründeten, bestehende Tätigkeiten vertieften, neue berufliche Richtungen einschlugen oder ihr Wissen auf ganz eigene Weise weitergaben. Nicht der eine richtige Weg stand im Mittelpunkt, sondern die Ermutigung, den eigenen zu finden.
Gemeinsam war vielen dabei ein vertieftes Verständnis von Gesundheit, Krankheit und der Verantwortung im Umgang mit Menschen.
Diese Entwicklung war nur möglich durch das Zusammenspiel vieler Beteiligter. Die Teilnehmerinnen bringen Offenheit, Neugier und Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit. Unsere Dozentinnen prägen den Unterricht mit fachlicher Erfahrung, unterschiedlichen Perspektiven und Praxisnähe und unsere Mitarbeiterinnen sorgen für Struktur, Verlässlichkeit und einen tragfähigen Rahmen.
Wenn wir die zahlreichen Rückmeldungen und Referenzen auf unserer Website lesen, denken wir an die vielen Kurse, Gespräche, Lernprozesse und Begegnungen und sind dankbar zu sehen, was über einen langen Zeitraum möglich ist, wenn Wissen weitergegeben wird und Menschen bereit sind, sich auf Entwicklung einzulassen. Wir freuen uns sehr über die Spuren, die gemeinsames Lernen hinterlässt.