Heilpraktiker

Supervision für Menschen in therapeutischen Berufen

Der Beruf des Heilpraktikers, des Therapeuten bzw. des psychologischen Beraters erfordert eine multiprofessionelle Kompetenz: die fachliche Anforderung und der Umgang mit den Menschen, ihren Themen und schwierigen Herausforderungen.

Meist arbeiten Sie in eigener Praxis und sind alleine mit Ihren Klienten oder Patienten und auch mit allen Fragen, die die Praxisführung betreffen. Dabei gilt es, souverän kompetent zu sein, Gelassenheit und Zuversicht auszustrahlen und sowohl die fremde als auch die eigene Balance gesundheitsförderlich im Blick zu haben. Der kollegiale und fachliche Austausch mit Menschen, die sich in diesem Feld gut auskennen in einer professionell geleiteten Supervisionsgruppe gibt Raum für Ihre Anliegen. Eine Gruppe von 4 bis max. 8 Teilnehmer*innen trifft sich regelmäßig, um in vertraulicher Atmosphäre aktuelle, wichtige Fragen zu ihrem Berufsalltag zu besprechen.

Ziel der Supervision

ist es, die eigene Arbeit und das eigene Handeln in der therapeutischen Praxis zu reflektieren, die persönliche Handlungskompetenz zu erweitern, berufliche Beziehungen zufriedenstellender zu gestalten und insgesamt den eigenen Ressourcenhaushalt in Balance zu halten, um den vielfältigen Anforderungen des Heilberufs gerecht zu werden.

Meine Aufgabe als Supervisorin

ist es, die Teilnehmenden bei der Entwicklung neuer Perspektiven zu unterstützen. Mein Supervisionsansatz ist geprägt von meinem gestalttherapeutischen Hintergrund und meiner systemischen Sichtweise. Lösungs- und Ressourcenorientierung stehen für mich im Vordergrund meiner Arbeit.

Ihr Nutzen

Austausch und Unterstützung
• Rollenreflexion
• Kompetenzen im Umgang mit Konflikten, Widerständen und herausfordernden Situationen
• Stärkung der eigenen Ressourcen
• Salutogenese
• Resilienz
• Achtsamkeit
• Selbstfürsorge

Methoden

Moderierte Reflexions- und Beratungsgespräche, ressourcen- und lösungsorientierte Interventionen, zirkuläre Fragetechniken, erfahrungsaktivierende Übungen, Rollenspiele, Systemaufstellungen und  kurze thematische Inputs werden themenabhängig angeboten und mit den Teilnehmenden abgesprochen.

  • Die Ausbildung im Überblick
    Termine

    2019: 07.11.; 05.12.

    2020: 16.01.; 13.02.; 19.03.; 07.05.; 18.06.; 20.08.

    Uhrzeit

    19.00-21.00 Uhr

    Veranstaltungsort

    Heilpraktikerschule Wegwarte, Schwanallee 27-31, 35037 Marburg

    Kosten pro Termin

    ab 4 TN 45,- € (ab 6 TN: 40,- €)
    zu zahlen jeweils zu Beginn des Monats
    Leitung:

    Leitung

    Simone Rau, Gestalttherapeutin, Supervisorin

    Kontakt und Anmeldung

    06441 – 307 59 19 • beratung-rau@gmx.de
    Weitere Informationen: www.simonerau.de

Anmeldung

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Heilpraktiker

EMDR

Was ist EMDR?

EMDR steht als Abkürzung für Eye Movement Desensitization on Reprocessing.
EMDR wurde in den Jahren 1987 -1991 von Dr. Francine Shapiro entwickelt. Alles begann mit einem Zufall: auf einem Spaziergang bemerkte sie, dass stark belastende Gedanken plötzlich verschwanden und nicht wiederkamen. Sie recherchierte, was an diesem Spaziergang so besonders war und fand heraus, dass ihre Augen sich ständig, bedingt durch den Lichteinfall der Bäume, hin und her bewegten. Aus diesen zufälligen Augenbewegungen entwickelte Dr. Shapiro das Konzept einer Serie von gezielten Augenbewegungen, genannt "bilaterale Stimulation".

Heute gibt es neben den klassischen Augenmustern noch differenziertere Bewegungen sowie auch auditive und kineästhetische Stimulationsformen.
Zunächst erprobte sie EMDR an Freunden, Bekannten und Kollegen und schließlich an den ersten Klienten. Danach folgten intensivste Studien speziell mit Traumapatienten, wie Vietnamveteranen, Missbrauchsopfern und anderen Personen mit PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung).
Mittlerweile findet EMDR auch Anwendung bei nahezu sämtlichen Angststörungen, Phobien, substanzgebundenen Süchten, psychosomatischen Störungen, Schmerzzuständen, und die Indikation weitet sich immer mehr aus. Sogar ein spezielles Coaching-Konzept wirkt höchst effizient auf der Basis von EMDR

 

Wie wirkt EMDR?

Man weiß, dass normalerweise Erlebnisse vom Gehirn bearbeitet und abgespeichert und wenn nötig geheilt werden, so wie eine kleine Schnittwunde ganz von selbst im Laufe der Zeit verheilt. Ein starkes Trauma jedoch überfordert diese Verarbeitungsfähigkeiten. Dadurch kann es zu allen denkbaren Störungen, Ängsten und Blockaden kommen. Das weitere Leben steht im Schatten des Erlebten.
EMDR wirkt direkt auf die für Heilung wichtigen neuronalen Bahnungen im Gehirn und lässt sich mit jedem zur Zeit gültigen Therapiekonzept in Einklang bringen - „neurons, that fire together, wire together".
Die unterschiedlichsten Langzeitstudien mit EMDR weisen nach, dass dieses Verfahren schneller und besser wirkt, als sämtliche anderen bekannten Therapiekonzepte.

Das Arbeiten mit EMDR ist ein spannender Prozess, bei dem Klient und Therapeut gleichermaßen die Veränderungen wahrnehmen können. Milton Erickson hat schon gesagt: „Es ist in der Therapie nie verkehrt, wenn nicht nur der Therapeut mitbekommt, dass sich beim Klienten etwas verändert hat". Gerade hier liegt eine absolute Stärke von EMDR.

  • Die Ausbildung im Überblick
    Termin:

     Frühjahr 2021

    Seminarzeiten:

     jeweils 10.00 -18.00 Uhr, an den letzten Blocktagen 10.00 - 13.00 Uhr

    Ort:

     Heilpraktikerschule Wegwarte, Schwanallee 27-31, 35037 Marburg, im historischen Schwanhof

    Kosten:

     1420,- € bei Einmalzahlung oder 760,- € pro Einheit

    Leitung:

     Andreas Zimmermann

  • Kursinhalt

    Das Training setzt sich zusammen aus zwei Ausbildungseinheiten. Die Ausbildung schließt ab mit einem Zertifikat in
    EMDR, anerkannt vom VDH (Verband Deutscher Heilpraktiker) und anerkannt von der DGMT (Deutsche Gesellschaft für Mentales Training).

    - Setting, äußere und innere Sicherheit des Klienten (spezifische Grounding-Techniken)
    - Übertragung und Gegenübertragung bei EMDR
    - Grundlagen der Traumatherapie
    - EMDR-Protokolle (= Techniken, Verfahrensabläufe)
         - Standardprotokoll
         - Angstprotokoll
         - Phobieprotokoll
         - Protokoll bei Einzeltraumatisierung
         - Protokoll für Schmerzbehandlung
         - Protokoll für stoffgebundene Süchte
         - Verhaltensänderung
         - Zahnarztangst
    - Psychosomatik
    - Indikation und Gegenindikation von EMDR
    - Umgang mit Blockaden während der Sitzung
    - Kognitives Einweben von Metaphern, Suggestionen und hypnotischen Sprachmustern
    - BiCo® (Bilaterales Coaching) Level I und Level II
    - CIPBS (Conflict Imagination Painting & Bilateral Stimulation)
    - Einsatz von EMDR-Tools (Musik, Software,EMDR-Maschine)
    - Kompatibilität mit anderen Methoden (NLP, Klopftechniken; Hypnose u.v.m.)

  • Kursleitung

    Studium der Psychologie, Philosophie, Rechts- und Kommunikationswissenschaften.

    Ausbildung in Humanistischer Psychologie, Gesprächstherapie, Hypnose, Suggestopädie, Rhetorik, Verhaltenstherapie und Transaktionsanalyse;

    Heilpraktiker für Psychotherapie, NLP Practitioner; MFT (Mentalfeldtherapie)

    EMDR - Ausbildung, EMDRIA, Level I und II;

    NLP - Zertifizierung nach Richard Bandler, Robert Dilts, Michael Grinder

Anmeldung

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Heilpraktiker

Einführung in die Gesprächstherapie

Gesprächstherapie nach Carl Rogers

Aufgrund seines humanistisch geprägten, positiven Menschenbilds („Der Mensch ist gut“) geht Rogers davon aus, dass Menschen die angeborene Fähigkeit zu Wachstum, Weiterentwicklung und Selbstverwirklichung besitzen und auch fähig sind, selbst Lösungsmöglichkeiten für Probleme zu finden. Die/der Behandler*in nimmt seine/n Klienten*in einfühlsam, akzeptierend und möglichst ganzheitlich wahr. Mit dem Wahrgenommenen wird mittels der GAP-Methode der Selbstbeachtung auf annehmbare Weise die individuelle Lösung entwickelt.

Profitieren Sie beruflich und persönlich von dieser humanistischen Intensiv-Weiterbildung nach Carl Rogers im GAP-Zentrum MR.

Weiterbildung klientenzentrierte psychologische Gesprächsführung / Basisstufe

GF1 Empathie, Wertschätzen, Kongruenz, Konzept der Selbstbejahung 19.06.-21.06.2020
Erarbeiten und Praktizieren der psychologischen Grundlagen der personenzentrierten Beratung nach Carl Rogers: Wertschätzung, Empathie und Kongruenz

GF2 Bereitschaftsklärung für die Begegnung mit dem Klienten 25.09.-27.09.2020
Bereitschaftsklärung bedeutet: konstruktiver Umgang mit den eigenen Grenzen in der professionellen Begegnung mit Klienten.

GF3 Begegnungsfähigkeit im psychosozialen Gespräch 20.11.-22.11.2020
Begegnungsfähigkeit meint die Förderung von Wachstum als Antwort auf Vermeidungs-Tendenzen von Klienten. Dies wird intensiv praktiziert in Kleingruppen.

plus 15 eigene Beratungsstunden unter Supervision, Intervisionsgruppe

Weiterbildung klientenzentrierte Psychologische Beratung/ 1. Aufbaustufe

PB1 Konzept der Selbstbejahung Januar 2021
Das Konzept der Selbstbeachtung und Selbstbejahung ermöglicht individuelle Wege, um Entwicklungsgrenzen zu durchschreiten und zu mehr Selbst-Übereinstimmung zu finden. Die Offenheit, sich selbst als Wert zu erleben, aktiviert die Fähigkeit, die eigenen Werte zu verwirklichen. Das Wachsen in Selbstbeachtung stärkt sowohl Klient*in als auch Berater*in.

PB2 Widerstand als Ressource März 2021
Da der Widerstand die heilsame Kraft der Seele ist, auf sich zu bestehen, ist es hilfreich und heilsam, den Widerstand liebevoll zu verstehen und in die Persönlichkeit auf eine gesunde Weise zu integrieren. Dazu gehört auch, den Gefühlen Raum zu geben, die hinter dem Widerstand verborgen sind. Auf diese Weise lernen Klienten, sich bewusst zu schützen und ihre Bedürfnisse zu beachten.

PB3 Psychologische Sichtweisen anhand ausgewählter Gefühle Juni 2021
Um im psychosozialen Feld beratend tätig zu sein, ist es unbedingt erforderlich, die psychologischen Qualitäten der wichtigsten Gefühle zu kennen. Das Wissen um die Qualität der Gefühle ermöglicht einen direkten Zugang zu der Fragestellung der Klienten. Zudem weist das Wissen um die Qualität der Gefühle den Weg für den zielführenden Beratungsprozess. Die psychologische Dynamik wird am Beispiel der Prüfungsangst besprochen und nach Bedarf an weiteren Störungsbildern vertieft.

plus 15 eigene Beratungsstunden unter Supervision, Teilnahme an einer kollegialen Intervisionsgruppe, schriftliche Dokumentation einer Beratung, Literaturarbeit.
Für das Zertifikat Psychologische Beratung ist das Absolvieren aller Seminare dieser Stufe Voraussetzung.

Weiterbildung klientenzentrierte Psychotherapie / 2.Aufbaustufe

Voraussetzung sind Basis-und Aufbaustufe 1 oder vergleichbare Qualifikationen

1. Traumapsychologische Grundlagen am Beispiel von Stress/Burnout, 27.03.-29.03.2020

• Traumatisches Erleben als Hintergrund von Stress und Burnout
• Psychologische Qualitätsanalyse von Stress und Burnout
• Handlungsansätze und Strategien


2. Analyse und Behandlung von Depression 15.05.-17.05.2020

• Zusammenhänge von Depression und Trauma
• Depression als Suche nach dem eigenen Wert
• Zurückgewinnen der eigenen Gefühle als Behandlungsweg


3. Analyse und Behandlung von Angststörungen 28.08.-30.08.2020

• Qualitätsbestimmung von Angst und Panik
• Differenzieren zwischen subjektiver und objektiver Gefahr
•Therapeutischer Zugang über das Angsterleben


4. Analyse und Behandlung von Suchtstörungen 23.10.-25.10.2020

• Zusammenhang zwischen Suchtstörungen und Trauma
• psychologische Muster erkennen
• den Mangel und die Kompensation beachten

Jeweils Theorie und praktische Einheiten

Für das Zertifikat Psychotherapie ist das Absolvieren aller Seminare der Stufe Voraussetzung.

Seminarzeiten

Jeweils Fr 18 - 21, Sa 10 - 18, So 10 - 14 Uhr

Investition: pro Seminar 296,-€, bei Buchung aller Seminare dieser Stufe je 280,- €

 

Seminarort

GAP-Zentrum Marburg, Schwanallee 17, 35037 Marburg

Tel.:06421-22 23 2

info@gap-pb-marburg.de

Anmeldung

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Heilpraktiker

Hypnosetherapie in der Heilpraktikerpraxis

Diese Ausbildung ist speziell für Heilpraktiker*innen und Heilpraktiker*innen Psychotherapie konzipiert und wird Ihnen ein wertvolles Therapieinstrument in Ihrer Praxis sein.

Ziel der Ausbildung ist, dass jede/r Teilnehmer*in das Gelernte sofort anwenden kann. In einer kleinen Gruppe von max. 6 Teilnehmern erlernen Sie den verantwortungsvollen Umgang mit der Methode mit vielen praktischen Übungen. Die begrenzte Teilnehmerzahl ermöglicht eine sehr individuelle und intensive Betreuung.

Sie werden in das Wesen und die Geschichte der Hypnose eingeführt und lernen deren Grundlagen sowie die wichtigsten Techniken kennen. Durch das zusätzliche Einfließen von Elementen aus der systemischen Therapie in Bezug auf Gesprächsführung und Zielfindung sowie durch systemische Aufstellungen werden Sie von einer Veränderung Ihrer Haltung profitieren und eine Stärkung Ihrer therapeutischen Kompetenz erfahren.
Sie entwickeln in dieser Ausbildung die Fähigkeit, sicher und verantwortungsbewusst mittels Hypnose Tranceräume zu eröffnen. Der lösungs-orientierte, selbstorganisatorische Ansatz der systemischen Hypnose steht Ihnen dadurch für Ihre Therapien und auch Ihr privates Leben zur Verfügung.

  • Die Ausbildung im Überblick
    Leitung:

     Christina Wenz, Heilpraktikerin

    Umfang:

     4 Intensiv-Wochenenden (Samstag u. Sonntag jeweils 9-18 Uhr)

    Termine:

    2020: 28.-29. März, 25.-26. April, 16.-17. Mai, 6.-7. Juni

    Voraussetzungen:

     HP, HP Psychotherapie

    Ort:

    Naturheilpraxis Christina Wenz, Auf der Höhe 20, 35041 Marburg-Michelbach

    Kosten:

    1170,-- Euro

    Information:

    Eine Informationsveranstaltung zu dieser Ausbildung findet statt am Freitag, 22. November 2019 um 17 Uhr in der Heilpraktikerschule Wegwarte

    Christina Wenz, Tel. 06420-821 857, info@naturheilkundepraxis-wenz.de

  • Kursinhalt

    Mythen und Geschichte der Hypnose – ethische Richtlinien – Indikationen und Kontraindikationen – was ist Hypnose, was ist Trance, was ist das Unterbewusstsein – Sinnesmodalitäten (VAKOG) – Trancephänomene – klassische und
    indirekte Induktionen nach Milton Erickson – Safe-Place – Metaphern - Sprachgebrauch in der Hypnose - posthypnotische Suggestionen – Rapport – Pacing – Leading – Ankern – Praxistraining - Selbsthypnose - Umgang mit Stress und Ängsten - negative/positive Glaubenssätze – Musterunterbrechung – Ideomotorische Zeichen – walking the timeline (Progression/Regression) - Reframing - Switch-Technik – der innere Heiler - Systemische Gesprächsführung, Zielfindung, systemische Aufstellungs-arbeit

    Darüber hinaus können Sie konkrete Fälle aus Ihrer Praxis vorstellen und weitere Wünsche vorbringen. Jeder Teilnehmer erhält ausführliches Skriptmaterial.

  • Kursleitung

    Christina Wenz, Heilpraktikerin, in eigener Praxis tätig seit 2006

    Schwerpunkte: Hypnosetherapie, Angsttherapie, Entspannungsverfahren, Homöopathie, Phytotherapie, Ausleitungsverfahren, Darmsanierung, Fußreflexzonentherapie

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